Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt?
Klicken Sie bitte hier für die Onlineversion.
|
|
Sehr geehrte Damen und Herren, in der letzten Ausgabe unseres Newsletters für das Jahr 2025 beleuchten wir die Vereinfachung des EU-Lieferkettengesetzes. Welche Erleichterungen sich für KMU ergeben, lesen Sie in unserem Fokusthema. Außerdem möchten wir Ihnen eine zauBÄRhafte Adventszeit, frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches & gesundes neues Jahr wünschen! Wie gewohnt gibt es hier auch wieder Kooperationsmöglichkeiten, EU-Ausschreibungen, Europa-News und Veranstaltungstipps. So können Sie noch im alten, oder auch für das neue Jahr Kooperationen anbahnen, Veranstaltungen einplanen oder sich auf Ausschreibungen bewerben. Bei Fragen steht Ihnen unser Team des #EENBB gern zur Verfügung. |
|
Vereinfachung des EU-Lieferkettengesetzes: Auswirkungen für Unternehmen
Am 13. November 2025 hat das Europäische Parlament seine Position zum europäischen Lieferkettengesetz festgelegt. Die Entscheidung bringt deutliche Änderungen und weniger Bürokratie – vor allem für KMU.
Das Europäische Parlament (EP) hat am 13.11.2025 über die Ausgestaltung des europäischen Lieferkettengesetzes abgestimmt und damit seine Position für die weiteren Verhandlungen mit Rat und Kommission festgelegt. Mit 382 Ja-Stimmen, 249 Nein-Stimmen und 13 Enthaltungen wurde eine deutlich vereinfachte Version beschlossen. Die Mehrheit kam durch die Stimmen der EVP-Fraktion sowie der rechtskonservativen EKR zustande. Für Diskussionen sorgte die Zusammenarbeit der EVP mit Parteien des Bündnisses „Patrioten für Europa“ und der ESN-Fraktion, was von S&D und Grünen scharf kritisiert wurde. Ein zuvor ausgehandelter Kompromiss zwischen EVP, S&D und Liberalen war Ende Oktober gescheitert.
Die Änderungen markieren einen Wendepunkt für die Regeln zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten. Kernanliegen der EVP: Entlastung der Unternehmen von bürokratischem Aufwand, insbesondere für KMU. Der ursprüngliche Vorschlag der Kommission im Rahmen des Green Deals sah strengere Pflichten vor, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden in globalen Lieferketten zu verhindern. Nun sollen die Pflichten nur für sehr große Unternehmen gelten – ab 5.000 Beschäftigten und 1,5 Mrd. € Umsatz. KMU werden vor zusätzlichen Berichtspflichten geschützt.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Nachhaltigkeitsberichte nur für große Unternehmen (über 1.750 Beschäftigte und 450 Mio. € Umsatz).
- Vereinfachte Standards, weniger qualitative Angaben, branchenspezifische Berichterstattung freiwillig.
- Sorgfaltspflichten nur für sehr große Unternehmen; risikobasierter Ansatz statt flächendeckender Prüfung.
- Kein verpflichtender Übergangsplan zur Anpassung an Pariser Klimaziele.
- Einrichtung eines digitalen Portals für Vorlagen und Leitlinien.
- Sanktionen bei Verstößen auf nationaler Ebene, keine EU-Behörde.
Die Trilogverhandlungen mit Rat und Kommission starten voraussichtlich am 18. November 2025, Ziel ist ein Abschluss bis Jahresende. Für Unternehmen in Berlin-Brandenburg bedeutet dies: weniger direkte Pflichten, aber indirekte Anforderungen durch große Geschäftspartner bleiben möglich.
Das Enterprise Europe Network unterstützt Sie bei Fragen zur Umsetzung und bei der Suche nach Partnern für nachhaltige Lieferketten.
Weiterführende Infos: https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20251106IPR31296/parlament-unterstutzt-vereinfachung-der-berichts-und-sorgfaltspflichten
|
|
Spanisches KMU sucht Partner für ein EU-LIFE-Projekt zur Skalierung von Mehrwegsystemen für Frischlebensmittel- und Getränkeverpackungen in EuropaDas Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Wandel Europas von Einwegkunststoffen hin zu Kreislaufverpackungen zu beschleunigen. Es hat ein digital unterstütztes Wiederverwendungssystem für Frischwaren entwickelt, das smarte Rückgabestationen, Rückverfolgbarkeit, Pfandsysteme und Logistik für die Reinigung integriert. Für das EU LIFE-Programm (Antragstellung September 2026, Start Juni 2027) bildet es ein Konsortium, um mit Pilotprojekten die ökologische und wirtschaftliche Machbarkeit nachzuweisen und das Kreislaufsystem gemeinsam mit wichtigen Partnern in verschiedenen Kontexten europaweit zu skalieren. Zum Profil |
|
Ein französisches KMU sucht Unternehmen, die präklinische Dienstleistungen im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen anbietenEin französisches Start-up entwickelt therapeutische Moleküle, um das Herz und andere Organe nach einer Verletzung vor dem Zelltod zu schützen. Nach einer erfolgreichen Proof-of-Concept-Studie, die die Wirksamkeit des Leitmoleküls zur Behandlung von Herzinfarkten gezeigt hat, sucht das Unternehmen nun Partner für die präklinische regulatorische Bewertung (Toxikologie, Sicherheit, große Tierarten), die Formulierung des Moleküls und die Konzeption klinischer Studien. Zum Profil |
|
Suche nach europäischem Partner für KI-basierte VR-Therapieplattform zum Gehen (Eurostars/ITEA 4)Ein niederländisches Unternehmen, das therapeutische Laufsysteme entwickelt, sucht einen europäischen F&E-Partner (KMU, Forschungseinrichtung oder Universität) mit Fachkenntnissen in den Bereichen KI, generative Modellierung oder immersive VR-Umgebungen. Ziel ist es, gemeinsam ein Projekt im Rahmen von Eurostars oder ITEA 4 einzureichen, um „Moving to Health“ gemeinsam zu entwickeln: ein generatives KI-gestütztes VR-System für therapeutisches Laufbandtraining und eine KI-gesteuerte Plattform für psychologische Fachkenntnisse. Zum Profil |
|
Französischer Koordinator sucht Partner für nachhaltige KI im Eurostars-Projekt
Ein französisches Unternehmen sucht Partner aus UK, Deutschland und Kanada für ein Eurostars-Projekt zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks von generativer KI. Gesucht sind KI-Hardware- und HPC-Experten für nachhaltige, ressourcenschonende Lösungen. Zum Profil |
|
FORTIS Open Call #1 - Bis zu €250.000 Förderung für Robotik-InnovationenEinreichfrist: 21. Januar 2026 Weitere Informationen |
|
Open Horizons - Open Call für Women Led Digital StartupsEinreichfrist: 29. Januar 2026 Weitere Informationen |
|
Nutzung von EU-Weltraumdaten (HORIZON-EUSPA-2026-SPACE-02-51)Einreichfrist: 24. Februar 2026 Weitere Informationen |
|
Innovative Weltraumanwendungen für ein resilientes Europa (HORIZON-EUSPA-2026-SPACE-02-52)Einreichfrist: 24. Februar 2026 Weitere Informationen |
|
FFPlus I 2. Call für Innovationsstudien zur Entwicklung generativer KI-ModelleEinreichfrist: 25. Februar 2026 Weitere Informationen |
|
Horizont Europa: Arbeitsprogramm 2026/2027 - Cluster 4 - Digitalisierung, Industrie und Weltraum veröffentlicht!
Einreichfrist: verschiedene Fristen Weitere Informationen |
|
Weitere aktuelle Ausschreibungen für Förderprogramme auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene können Sie auf unserer Website unter FörderNews-BB nach Branchen filtern. Abonnieren Sie auch unseren, alle 2 Monate erscheinenden FörderNews-BB-Newsletter oder unseren Alert, der Sie immer freitags über Neues informiert!
|
|
Digitalgesetzgebung Vereinfachung der Digitalgesetzgebung: Kommission legt Paket vor mehr
|
AI Act EU-Kommission veröffentlicht Whistleblower-Tool für KI-Gesetz. mehr
|
|
|
Transformation der Verteidigungsindustrie EU-Kommission geht Richtung „militärisches Schengen“ und Transformation der Verteidigungsindustrie. mehr
|
Strategie und RESourceEU Wirtschaftliche Sicherheit der EU stärken mehr
|
|
|
#EUHaveYourSay EU-Kommission bittet um Stellungnahmen zur Überarbeitung der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste - bis 21. Dezember 2025 mehr
|
#EUHaveYourSay Sondierung zu Digitalisierungszielen Europas bis 2030 - bis 23. Dezember 2025 mehr
|
|
|
#EUHaveYourSay EU-Konsultation zur Zukunft des Europäischen Forschungsraums - bis 23. Januar 2026 mehr
|
#EUHaveYourSay Konsultationen zur Stärkung der Produktsicherheits- und Marktvorschriften der EU - bis 4. Februar 2026 mehr
|
|
|
#EUHaveYourSay EU-Rahmen für Klimaresilienz: Ihre Meinung ist gefragt - bis 23. Februar 2026 mehr
|
#EUHaveYourSay Anerkennung von Qualifikationen: Ihre Meinung ist gefragt - bis 27. Februar 2026 mehr
|
|
|
Kooperationsbörse für die Suche nach Partnern für die gemeinsame Antragstellung im Horizon Europe Cluster 1 (Health)- Arbeitsprogramm 2026-2027 26. bis 30. Januar 2026 I Online
|
|
|
CIMIx 2026 | The Transformation Edition 27. bis 29. Januar 2026 I Wien (AT) und online
|
|
|
Integrated Systems Europe - Open Innovation Challenge 2026 3. bis 17. Februar 2026 I Barcelona (ES) und online
|
|
|
Unternehmensreise in die Tschechische Republik 10. bis 13. Februar 2026 I Prag und Mittelböhmen (CZ)
|
|
|
EU-FÖRDERUNG Kompakt I Ausschreibung für deutsch-finnische Innovationsprojekte 12. Februar 2026 I Online
|
|
|
The 4th UKRAINE Resilience Business Forum 4. März 2026 I Luxemburg
|
|
|
Sustainable Solutions Match 2026 16. bis 27. März 2026 I Online
|
|
|
|
Bleiben Sie gesund und folgen Sie uns gern auf Twitter und LinkedIn!
|
|
HERAUSGEBER | IMPRESSUMDieser Newsletter wird herausgegeben von:Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbHFasanenstraße 85 | 10623 BerlinTelefon +49 30 39980-0Telefax +49 30 39980-239E-MailWirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB)Babelsberger Straße 21 | 14473 PotsdamTelefon +49 331 73061-0Telefax +49 331 73061-109E-MailBei Fragen zum Newsletter wenden Sie sich bitte an: E-MailHaftung und UrheberrechteDie Informationen werden ständig von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH geprüft und aktualisiert. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der zur Verfügung gestellten Informationen kann dennoch keine Haftung oder Garantie übernommen werden. Gleiches gilt für alle Webseiten, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH übernimmt keine Verantwortung für Darstellung und Inhalt der Websites, die aufgrund einer solchen Verbindung erreicht werden. Der Inhalt und die Struktur der Website sind urheberrechtlich geschützt. Die Verwendung von Texten, Textteilen oder Bildmaterial bedarf der vorherigen Zustimmung der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Für die Inhalte aller nachgewiesenen Informationen (Verweise/Links auf Angebote Dritter) sind ausschließlich deren Urheber bzw. die ausgewiesenen Anbieter der Informationsseiten verantwortlich.DatenschutzDie Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH nimmt den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir halten uns strikt an die Regeln der Datenschutzgesetze. Personenbezogene Daten werden auf dieser Webseite nur im technisch notwendigen Umfang erhoben. In keinem Fall werden die erhobenen Daten verkauft oder aus anderen Gründen an Dritte weitergegeben.FörderhinweiseDas Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg und diese Internetpräsentation wurden durch die Unterstützung der Europäischen Union und mit Mitteln der Länder Berlin und Brandenburg realisiert. Für Inhalte jeglicher Art sind die Europäische Kommission, die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg nicht verantwortlich.© 2024 Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
|
|
Wenn Sie diesen Newsletter (an: sylvia.vogel@berlin-partner.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie ihn hier kostenlos abbestellen.
|
|
|
|
|